CORONAVIRUS

aktuelle Informationen

Liebe Yoginis,

 

je länger uns das Thema Coronavirus begleitet, je ausgeprägter die Reaktionen aus Politik und Wirtschaft sind und je näher die ersten Verdachtsfälle sowie bestätigte Infektionsfälle an die Yogaschule heranrücken, (aktuell in Lüdinghausen bereits 4, in Datteln 3) desto angespannter fühlt sich die Lage für uns alle an und desto häufiger erreichen uns Fragen zum Umgang mit der Situation. Gestern Abend habe ich noch in den Kursen gesagt, dass wir den Betrieb noch aufrecht halten, doch heute  morgen war auf den Seiten der Kreisstädte die Bekanntmachungen zu lesen.

Deshalb wenden wir uns heute an euch mit neuen Informationen und Maßnahmen:

 

Das Robert-Koch-Institut, als maßgebliche Bundesbehörde, schätzt die Gefahrenlage „insgesamt als mäßig“ ein. Höchste Priorität hat die Eindämmung des Virus (Stufe 1 von 3 des nationalen Pandemieplans), und wir als Yogaschule haben die Verantwortung, bestmöglich dazu beizutragen, dass Infektionsketten unterbrochen werden.

 

Wie das Risiko für Veranstaltungen (gleich welcher Art) einzuschätzen ist, findet man hier:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risiko_Grossveranstaltungen.pdf?__blob=publicationFile

 

STRATEGIE DER EINDÄMMUNG

Ziel der derzeitigen Strategie ist es, dass sich die Infektionswelle möglichst langsam ausbreitet. Dazu kann und sollte jeder einzelne beitragen. Maßgeblich dabei ist, nicht nur den eigenen Schutz vor Ansteckung im Blick haben, sondern auch den Schutz anderer Menschen. Folgendes Vorgehen ist in der derzeitigen Situation ratsam:

 

  • Generell sollten Menschen, die an einer Atemwegserkrankung leiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben.

  • Eine gute Husten- und Nies-Etikette, gründliches Händewaschen und ein Abstand von 1 bis 2 Metern schützt auch andere Menschen vor Ansteckung. Bei höherer Infektionsdichte können Fahrradfahren oder zu Fuß gehen mögliche Alternativen für öffentliche Verkehrsmittel sein.

  • Ältere Personen (über 65 Jahren) und Menschen mit Grunderkrankungen (z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen) sollten besonders geschützt werden. Beispielsweise können Familien oder Nachbarn diese Risikogruppen für deren erhöhte Gefährdung sensibilisieren und beim Einkaufen unterstützen. Auch ist es empfehlenswert, ältere Menschen – wie die Großeltern – vorübergehend nicht mit der Betreuung von Kindern zu betrauen.

  • Jeder einzelne sollte sich regelmäßig zum aktuellen Stand des Infektionsgeschehens informieren, und zwar über Qualitätsmedien oder die Internetseiten öffentlicher Stellen (z.B. BundesgesundheitsministeriumRobert Koch-InstitutBundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung; in Berlin die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung).

  • Gesunde Privatpersonen sollten keine Gesichtsmasken kaufen. Es ist nicht bewiesen, dass sich das Ansteckungsrisiko für eine gesunde Person in der allgemeinen Bevölkerung signifikant verringert, wenn sie einen Mund-Nasen-Schutz („Maske“) trägt (siehe auch Fragen und Antworten zum eigenen Schutz vor Ansteckung). Auch mit Blick auf die weltweite Knappheit von Gesichtsmasken ist es wichtig, dass dem medizinischen Personal – das mit Erkrankten oder Verdachtsfällen in sehr engem Kontakt steht – ausreichend Schutzkleidung zur Verfügung steht. Nur so kann eine optimale Krankenversorgung gewährleistet werden, die ein Schlüsselfaktor für die gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen der Infektionswelle ist. (Quelle: https://www.charite.de/klinikum/themen_klinikum/faq_liste_zum_coronavirus/, Stand 13.03.2020)

 

 

KONKRETE MASSNAHMEN

Zur Verlangsamung der Ausbreitung ergreift die Politik gerade konkrete und weitreichende Maßnahmen (wie z. B. die vorübergehende Schließung von Kitas und Schulen). Um diesen Maßnahmen Wirksamkeit zu verleihen, benötigen wir als Gesellschaft nun die Mitwirkung aller: von Organisationen wie auch von jeder Einzelnen und jedem Einzelnen – sowohl bei der Prävention als auch bei dem besonnenen Umgang mit Verdachtsfällen und Erkrankungen.

 

UNSERE MASSNAHMEN

1. Yogapraxis im "Home-Studio"

Deshalb haben wir Yogalehrerinnen der Yamida Yogaschule und das DRK Familienzentrum unter Berücksichtigung der Verlautbarungen des Kreises Coesfeld und Recklinghausen folgenden Beschluss mit sofortiger Wirkung getroffen:

 

Die Yogaschule bleibt vom 14.03. bis einschließlich 19.04.2020 geschlossen.

 

ABER: Yogastunden werden dennoch angeboten  - online!

 

Wir werden die Yogastunden als Onlinekurs zur Verfügung stellen. Das bedeutet, dass JEDE/R freien Zugriff aus unsere Online Yogastunden hat. In den Schulferien werden wir ebenfalls Kurse zur Verfügung stellen.

Abos werden aus solidarischen Gründen für den Monat April NICHT eingezogen.

2. Kostenlose online Kinderyoga-Stunden für Eltern

Da aktuell viele Eltern aufgrund der Kindergarten- und Schulschließungen in Bedrängnis sind, werden wir zusätzlich pro Woche eine Kinderyogastunde anbieten, die alle Eltern für Ihre Kinder kostenlos nutzen können. Interessierte Eltern schreiben mich bitte für eine Freischaltung an, um den kostenlosen Zugang einzurichten.

 

Wir gehen davon aus, dass ab dem 20.04. die Kurse wieder regulär in der Yogaschule laufen werden.

 

WOZU DAS GANZE?

Welche Auswirkungen SARS-CoV-2 für das deutsche Gesundheitssystem insgesamt haben wird, ist noch nicht vorherzusehen. Das hängt maßgeblich davon ab, wie schnell sich das Virus ausbreitet: Sollte die Infektionswelle sehr langsam voranschreiten, hätte das Gesundheitssystem ausreichend Kapazitäten, die zusätzliche Versorgung der COVID-19-Patienten zu gewährleisten. Sollte die Ausbreitung dagegen sehr schnell voranschreiten, wäre kurzfristig mit einer stark erhöhten Zahl behandlungsbedürftiger Patienten zu rechnen.

In diesem Fall müssten neben anderweitig erkrankten Menschen auch eine große zusätzliche Zahl von COVID-19-Patienten versorgt werden. Die Krankenversorgung in einer solchen Situation wie gewohnt aufrecht zu erhalten, würde das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen stellen. Um einen Kapazitätsengpass in der Krankenversorgung zu verhindern, ist es das aktuelle Ziel der Behörden, die Ausbreitung von SARS-CoV-2 so weit wie möglich zu verlangsamen.

 

Dazu kann und sollte jeder einzelne beitragen

– selbst wenn sein persönliches Risiko, schwer zu erkranken, niedrig ist.

 

PERSÖNLICHE BITTE

Jene, die mich länger kennen, wissen, dass ich in allem eine Chance sehe.

Was für eine Chance kann daher in der Coronakrise stecken?

 

Wir können einander helfen und unterstützen. Ich habe mich freiwillig für den Einsatz auf der Intensivstation gemeldet, da ich als Krankenschwester im Intensivbereich ausgebildet bin. Ich habe tiefes Mitgefühl für die arbeitenden Pfleger*innen, Ärzt*innen und anderem medizinischen Personal, das unter sehr langen Schichten und mit der Schutzkleidung teilweise stundenlang nicht trinken oder zur Toilette gehen kann.

 

Sicherlich hat nicht jeder eine medizinische Ausbildung, doch jeder von uns kann helfen und unterstützen und ich denke, dies ist unsere Chance genau das zu zeigen. Wenn jemand die Möglichkeit hat, auf ein Kind aufzupassen, oder für ältere Menschen in der Nachbarschaft einzukaufen oder den Hund auszuführen, dann ist das ein wahres Geschenk. Viele ältere Menschen sind verängstigt und es fehlt Ihnen an Kontakt, dann erhellt eine liebe Karte im Postkasten oder ein Telefonat von Nachbar zu Nachbar den Tag und die Hoffnung.

 

Wir achten zwar darauf, uns nicht körperlich zu nahe zu kommen, doch wir können uns in unserer Unterstützung, in unseren Worten und Taten weiterhin nahe sein.

 

Ich wünsche jedem in dieser Newsletter Runde, dass er/sie gesund bleibt und ich freue mich sehr, wenn ich euch wiedersehe.

 

Wir alle schreiten durch die Gasse, aber einige wenige blicken zu den Sternen auf.“ Oscar Wilde

 

 

Bleibt gesund! 

 

Eure Lehrerinnen der Yamida Yogaschule

 

 

 

Interessante Infos:

 

Podcast mit dem Virologen Prof. Dr. Christian Drosten:

https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html

 

 

Wissenschaftliche Studien in sehr renommierten Fachzeitschriften

https://www.thelancet.com/coronavirus

https://www.nature.com/collections/hajgidghjb

 

 

Lockdown - 1 month in Wuhan - Video-Doku

https://www.youtube.com/watch?v=thyurY4y9vw

Yamida Yogaschule, Stand 14.03.2020

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